DER KLANG CONTAINER

KLANG CONTAINER als medial erfahrbare Installation – Konzeptausschnitt

Das Projekt Klangcontainer beleuchtet die Beziehung zwischen Öffentlichen und Privaten Räumen, zwischen „Außenwelten“ und „Innenwelten“.

2 Erlebnis-Ebenen:  „Außen“ und „Innen“

Mit dem „Außen“ wird ein gesellschaftliches und öffentliches Leben reflektiert. Es ist gestaltet durch eine thematisch farbliche Außenstruktur und die Installation von Lautsprechern und Monitoren, welche in das „Innenleben“ des Containers einladen. Die optische Gestaltung nimmt dabei Bezug auf die in der Musik gegebenen Interferenzmuster (Überlagerung und Ausschluss von Klangwellen), die typisch für Klangwelten sind und hier auf der Außenhaut des Containers optisch erfahrbar gemacht werden. Gesellschaftliches Miteinander lebt ebenfalls von Überlagerungen, Schnittmengen und Ausschlüssen – aus den Ansichten, Haltungen und Ideen der beteiligten Mitmenschen.
Mit Hilfe des Mediums Musik und der äußeren Gestaltung des Container werden die Betrachter und Hörer in das Innere gebeten, um dort eine Innenwelt zu erleben. Dabei bauen Klang- und Musikinstallationen die Brücken für den Übergang vom Außen (die Außenwahrnehmung des KLANG CONTAINER) und dem Innenleben des Objekts, in dem andere Welten gezeigt werden (Musik, Tanz, Schauspiel, Installation von Video und Audio).
Das Innenleben des Containers enthüllt in künstlerischer Weise Geschichten, Visionen und Gedanken des Innenlebens von Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Damit erlebt man als Zuhörer und Zuschauer eine andere Dimension, die sich von der äußeren unterscheidet.
Zu festgelegten Zeiten performen Musiker, Tänzer und Schauspieler direkt im Container zum Thema „Innenwelt im Öffentlichen Leben“ mit musikalischen Tanz- und performativen Schauspielszenen.

Klang Container in Potsdam

Gestaltung

Das Projekt KLANG CONTAINER beinhaltet 2 Komponenten:
Die farbliche und räumliche Gestaltung des Containers relaisiert der Künstler Gunther Lerz. Die dramaturgischen & perfomativen Ebenen (Prosa, Lyrik, Sprachaufnahmen) gestaltet C.W.Olafson in Zusammenarbeit mit dem Klangkünstler Matthias Neumann.
Der Container wurde über eine robuste Holzkonstruktion mit gestalteten Außenflächen und integrierten Klangsystemen gebaut und somit als ein medialer Mikrokosmos im Öffentlichen Raum geschaffen.

Standorte

Der KLANG CONTAINER lässt durch seine klare kubische Form in Verbindung mit den unterschiedlichsten Standorten verbinden. Dabei kann er sowohl als Raum, als auch als Portal genutzt werden.